Netzwerktreffen am 13. Oktober 2025
Das Hy-NATuRe Netzwerktreffen fand am Nachmittag des 13. Oktober 2025 an der Hochschule Rottenburg statt.
Agenda:
- Aktuelles aus dem Hy-NATuRe-Netzwerk
Julia Bernecker und Gertrud Gandenberger vom Hy-NATuRe Team berichteten über die hy-fcell und die Zusammenarbeit mit dem Netzwerk TraVerNA, um die Energiewende in der Region besser zu koordinieren. Dem Netzwerk gehören der Regionalverband Neckar-Alb, das Regierungspräsidium Tübingen, die drei Landkreise und deren Energie- und Klimaschutzagenturen, Kommunen sowie die beiden Netzbetreiber. Der Begriff steht für „Transformation und Vernetzung der notwendigen Prozesse rund um die Energiewende Neckar-Alb“. Ziel ist es, Planungen frühzeitig abzustimmen, Verfahren zu beschleunigen und die Energiewende gemeinsam erfolgreich zu gestalten. In dem gemeinsam verfassten Memorandum konnte unser gemeinesames Anliegen, Wasserstoff als Energieträger der Zukunft immer mit dem Schwerpunkt Wasserstoffspeicherung eingebunden werden: Link zum Memorandum: https://www.rvna.de/site/Regionalverband+Neckar+Alb/get/params_E166365116/24392567/312.55.2_TraVerNA_MoU_unterzeichnet.pdf
- Neues von H2-Wandel und Update über neue Förderprogramme und neue Wasserstoffprojekte in der Region
Michael Bächler, Geschäftsführer von H2-Wandel, erläuterte die Aufgaben und Ziele der Modellregion Grüner Wasserstoff H2-Wandel und präsentierte anhand einer Fotostory bedeutende Ereignisse der letzten Monate, wie die feierliche Eröffnung der 10-MW-Elektrolyse-Anlage in Schwäbisch Gmünd (Leuchtturmprojekt H2-Aspen). Zudem erläuterte er die Förderaufrufe für Elektrolyseure und die damit verbundenen Herausforderungen für die antragswilligen Projektträger aus der Region.
- Vorstellung des H2-Grid-Projektes der Hochschule Rottenburg durch Prof. Dr. Ing. Harald Thorwarth und M.Eng. Svenja Ott, Hochschule Rottenburg, Energie- und Umweltinstitut.
Herr Prof. Thorwarth präsentierte in seinem Beitrag das neu gegründete Energie- und Umweltinstitut (EUI) Rottenburg an der Hochschule. "Wir entwickeln seit über zehn Jahren Verfahrenstechnik für eine nachhaltige Energie- und Kreislaufwirtschaft", so Prof. Dr.-Ing. Harald Thorwarth, Leiter des neuen Instituts. Die Teilnahme der Hochschule an der Modellregion mit ihrem Leuchtturmprojekt H2-Grid ist in diesem Zusammenhang zu sehen. Die Hochschule Rottenburg arbeitet gemeinsam mit den Stadtwerken Rottenburg an der Errichtung einer Wasserstoffinfrastruktur auf dem Hochschulcampus. Die Anlage besteht aus einem 100-kW-Elektrolyseur, einem Wasserstoffspeicher und einer Brennstoffzelle zur Rückverstromung. Im Rahmen der Rückverstromung werden Strom und Wärme produziert, welche direkt auf dem Campus genutzt werden. Auch die Abwärme der Elektrolyse wird intern genutzt. Im Anschluss erhielten die Teilnehmenden eine fachlich versierte Einführung in die bereits installierte Anlage auf dem Campus (siehe Foto). „Es tut gut, konkrete Wasserstoffprojekte zu besichtigen, das macht Mut sich weiter zu engagieren“.
- Besichtigung des Elektrolyseurs
- Informeller Austausch
Anmeldung über den Link im Einladungsschreiben des Hy-NATuRe-Netzwerks.